Wunder geschehen.

Nicht immer ist die Welt schlecht. Als Journalistin ist es manchmal schwer, sich das in Erinnerung zu rufen. Deshalb möchte ich diese Geschichte mit euch teilen.

Es ist die Geschichte eines 66-jährigen Syrers. Und es ist seit ein paar Monaten auch meine Geschichte. Das ist im Grunde seine Schuld; er hat mich da einfach mit reingezogen. Ich kann aber nicht sagen, dass ich es nicht gewollt hätte. Inzwischen ist er in meiner Heimatstadt so etwas wie eine Lokalberühmtheit und schreibt eine Kolumne für die Zeitung. Aber der Reihe nach. Weiterlesen

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Erlebnisse mit Respekt

In Zeiten, in denen zu Recht über Respekt für Frauen geredet wird – in denen ich mich aber auch über „Schiebt das Pack ab“-Dumpfbacken-Kommentare in sozialen Netzwerken aufregen darf – möchte ich hier eine Lanze brechen. Und zwar für die jungen Männer aus Syrien, dem Irak oder woher auch immer (denn das spielt keine Rolle und interessiert mich eigentlich herzlich wenig), denen ich in den vergangenen Monaten begegnet bin.

Ich möchte nicht verharmlosen, was an Silvester in Köln geschehen ist, denn diese Ereignisse haben mich wie wohl jede Frau in Deutschland tief schockiert und angeekelt. Aber was ich in den vergangenen Tagen an Reaktionen mitbekommen habe, hat mich beinahe ebenso wütend gemacht. Männer mit Migrationshintergrund werden jetzt offenbar pauschal als perverse Frauenverächter abgestempelt. Und nicht nur Flüchtlinge, sondern auch jene, die schon länger hier leben.

Deshalb erzähle hier jetzt mal ein paar Geschichten. Weiterlesen